Wursttorte noch ohne Biofleisch

Seit Anfang des Jahres esse ich nur noch Biofleisch. Oder besser gesagt: ich habe mir vorgenommen, in diesem Jahr nur noch Biofleisch zu essen. Heute will ich einen Blick auf diesen Vorsatz werfen, und werde auch kurz meinen Rezepte-Vorsatz ergänzen. Wie angedeutet, war Bio für mich die greifbarste Kategorisierung für „Ich will nur Tiere essen, die glücklich gelebt haben und glücklich gestorben sind“. Dass ich damit nicht päpstlicher sein wollte als der Papst, hat schon meine Andeutung, dass es Ausnahmen geben mag, gezeigt. Doch wie liefen die letzten Monate konkret?

Biofleisch im Alltag

Am einfachsten war die Umstellung in der heimischen Küche, der Anteil von nicht Biofleisch war ohnehin nicht besonders hoch. Meine Familie zieht notgedrungen, aber ohne zu Murren mit. Fleisch gibt es bei uns ca. 1-2 mal pro Woche (nur meine schwangere Frau macht ab und an eine Ausnahme, um den Eisenhaushalt im Griff zu behalten). Im Kühlschrank liegt meist auch etwas Wurst, hier fängt es aber schon an

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Am 27. Juli 2015 ging ein Jahresprojekt zu Ende, das letztendlich sogar länger gedauert hatte als ein Jahr. „Meine 365“, also das Vorhaben, 365 Bilder, also jeden Tag ein Bild zu posten, ist abgeschlossen. Das Ergebnis kann man hier: http://lieberaugustin365.tumblr.com sehen, für mich ist es eine kleine Wanderung durchs vergangene Jahr. Ich werde das Projekt nicht weiter führen, deswegen noch ein paar abschließende Gedanken:

Als ich vor gut einem Jahr mit meinem Foto-Projekt gestartet bin, hatte ich, wenn ich ehrlich bin, etwas anderes im Hinterkopf. Bessere, vor allem fotografisch ansprechende Motive wollte ich posten. Letztendlich ist daraus ein Sammelsurium unterschiedlicher Bilder & Motive geworden, die mir in den letzten 12 Monaten begegnet sind. Darunter waren einige schöne Bilder:

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Das Jahr ist schon einen Monat alt, der Kalender für 2015 füllt sich mit Terminen und ich bin schon fast mit der Steuererklärung fertig. In dieses Jahr bin ich mit festen Vorsätzen gegangen, doch bevor ich auf diese zu sprechen komme, und wie ein US-Startup diese beeinflusst hat, ein kurzer Blick zurück auf das letzte Jahr.

Auch wenn sich jedes Jahr anfühlt, als hätte es Höhen und Tiefen, seit meine Tochter geboren ist, verblassen die Tiefen in der Erinnerung. Sie erkundet die Welt seit dem letzten Jahr auf zwei Beinen und beginnt mit uns zu sprechen. Egal ob sie wach ist, gerade schläft, in der Krippe ist, oder um uns herum springt. Es fühlt sich gut an, dass sie da ist, und sie aufwachsen zu sehen.

Welche Vorsätze ich für meine Elternzeit (2013) hatte und wie wenig ich davon umsetzen konnte, hatte ich schon beschrieben. Die Ziele sind nach wie vor geblieben und fließen zum Teil auch in meine Ziele für 2015 ein. Im letzten Jahr habe ich erstmals damit begonnen, meine Jahresvorsätze nicht nur zu fassen, sondern auch messbar zu machen. Inspiriert hat mich dazu das Ranking-System von Google. Auch wenn es sich um persönliche Ziele gehandelt hat, hatte ich so gut im Blick, in welchen Bereichen ich mich im Laufe des Jahres wie entwickelt habe. Ein Automatismus für Motivation ergibt sich daraus aber nicht.

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Subaru Impreza - das letzte Bild

Nach dem Totalausfall unseres Autos in diesem Juli (die romantisierte Geschichte lest ihr unten) hatte ich schon vor einiger Zeit unsere Entscheidung angerissen, in Zukunft auf ein eigenes Auto verzichten zu wollen. Basis für diese Entscheidung war die Analyse unserer Mobilitätsdaten, also eine Art Small-Data-Analyse. Die Entscheidung hat sich bewährt, weswegen ich gern einen etwas ausführlicheren Einblick auf den Weg dorthin geben will. Das Ergebnis kam überraschend – aus dem Bauch heraus fühlte es sich so an, als wäre ein Leasing-Vertrag eine gute Wahl.

Unsere Ausgangslage

Ausgangslage unserer Berechnung war, dass wir den Anteil der Bahnfahrten nicht reduzieren und unsere Bahncards weiterhin behalten. Der Komfort einer Bahnfahrt wird spätestens für die Strecke München – Binz deutlich, vor allem, wenn man mit Kind reist. Um zu präzisieren: wir gingen davon aus, alle Bahnfahrten weiterhin mit der Bahn zu machen und nicht auf den PKW umzusteigen.

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