Lumia 930 – die ersten 100 Tage

Lumia 930 – die ersten 100 Tage

Nach der ersten Woche Lumia 930 hatte ich ein kurzes Zwischenfazit gezogen, mittlerweile begleitet mit das Windows Phone schon länger als 100 Tage in meinem mobilen Leben. Ich will es nicht mehr missen. Die Kollegen belächeln(teils) die signalorange Farbe, unken bei neuen (und alten Apps), ob es diese auch für mich gibt und äußern sich mehr oder weniger erstaunt, wie gut mein Home-Screen aussieht. Meine Erfahrung ist (fast) durchweg positiv, doch zu den Details:

Lumia 930 – das Handling

Mit einem 5 Zoll Display und Abmessungen 137 x 71 mm ist das Lumia 930 deutlich größer als mein bisheriges iPhone 5 (123,5 x 58,6 mm). Das macht sich auch beim Handling bemerkbar. Meine Hände sind, je nachdem, wen man fragt, relativ groß und ich erreiche ohne weitere Probleme die für mich wichtigen Apps. Schwierig ist nur die erste App-Reihe, die für mich mit dem Daumen unerreichbar ist, dort habe ich entsprechend Apps platziert, die ich nicht regelmäßig nutze.

Eine Woche Nokia Lumia 930

Wochenlanger Ausnahmezustand, lange Abende, durchfieberte Nächte. Doch es gibt auch ein Nach-WM-Leben und ein Blog, das gepflegt werden will. Mitten in die letzte WM-Woche platzte mein neues Lumia 930, das pünktlich zum Spiel Deutschland – Brasilien abholbereit war. Eine Woche Lumia 930 – eine Woche Windows Phone. Ich versuche ein erstes Fazit. Kurz zum Hintergrund – ich wechsle vom iPhone zum Lumia 930. Weil mich Apple mit seinen „Neuerungen“ langweilt, wie schon ausgeführt. Weil ich etwas neues ausprobieren will. Und weil mich das Bedienkonzept vom Windows Phone konzeptionell und visuell stark anspricht.
Veränderte Usability & neues Design – Kacheln statt angerundeter App-Icons

Alles gekachelt. Was auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig sein mag, ist mir nach einer Woche schon in Fleisch und Blut übergegangen. Ich scrolle auf dem Home-Screen des Lumia 930 nach unten, finde einzelne Apps, die dort nicht sind, blitzschnell über die Buchstabenauswahl und konnte dank Ordnerfunktion (die aber schöner aussehen könnte) die für mich wichtigen Apps auch etwas platzsparender unterbringen. Das sieht dann so aus:

Warum ich vom iPhone zu Nokia Lumia wechsle

Innovation und Apple iPhone, das war lange ein Zusammenhang, den ich ohne mit der Wimper zu zucken unterschreiben konnte. Ich bin seit 2008 stolzer Besitzer eines iPhones, habe aktuell mein drittes, ein iPhone 5. Ein kurzer Blick zurück in meine mobile Geschichte: 1997 mein Einstieg – ein Nokia 5110 in Gelb. 1999 folgte Handy Nummer zwei – ein Nokia 3110. Auch Handy Nummer drei war ein Nokia, eines der damals kleinsten Handys, das Nokia 6510, ich denke, so ab 2001 in Gebrauch. Nach drei Nokia Handys dann der Umstieg auf Samsung, zunächst das Samsung A 800, und meine Nicht-Smartphone-Ära endete mit dem Samsung SGH E 800. Ab 2008, die iPhone Zeit mit dem iPhone 3G, 4 und letztendlich 5.

Mein nächstes Handy wird ein Nokia Lumia. Was technische Geräte angeht, bin ich ein Gefühlsmensch. Alle zwei Jahre ein neues Handy – in ungefähr diesem Zyklus wächst auch jeweils das Verlangen heran, etwas neues auszuprobieren. Mit dem iPhone steigerte sich dieses technische Vergnügen um ein Vielfaches. Internet in einem Handy, irre. Ich konnte es auch kaum erwarten, zwei Jahre später das iPhone 4 in der Hand zu halten. Und für das iPhone 5 hatte ich diese schwarze Karte der Telekom, die dazu führte, dass ich vor allen ausgewiesenen Apple-Fanboys unter meinen Kollegen iPhone 5 in der Hand halten konnte. Obwohl damals auch eher ein fader Beigeschmack herrschte. Größeres Display, na gut. Siri – ja, wer’s mag. Retina, ganz nett. LTE – toll, saugt aber den Akku in Nullkommanichts leer. Insgesamt hatte ich nach kürzerer Zeit nicht mehr das Gefühl, etwas wirklich Neues und Innovatives in der Hand zu halten. Die neuen iPhones lassen mich kalt. 5S. 5C. Pff! Innovation sieht für mich anders aus, der Umstieg auf iOS7 war kein Schritt voraus, sondern ein Schritt, um die Konkurrenz einzuholen.

Die Sache mit dem QR Code – Deutsche Bahn

Wie eingangs geschrieben, will ich gelegentlich gelungene und nicht so gelungene mobile Kampagnen vorstellen. Häufigster Zugangspunkt ist nach wie vor der QR Code. Aus aktuellem Anlass (ich bin mit der Bahn unterwegs gewesen), gibt es dieses Beispiel hier:

Bahn-Flyer mit QR-Code

Mein erster Tipp wäre gewesen: der QR Code der Bahn ist mobil optimiert – hat doch die Bahn ein eigentlich sehr überzeugendes mobiles Internetangebot. Bei der Bundeswehr wahr ich mir nicht sicher – tendierte aber ebenfalls zu „wird schon passen“. Hier das Ergebnis: