Da schiebt man das Fußball-Beispiel etwas länger vor sich her und dann? Philipp Lahm wird Weltmeister, tritt zurück und liegt im QR Code-Bilderordner – mahnend, dass ich noch etwas schreiben wollte. Wobei wir beim Thema wären. Zum freitäglichen QR Code Check habe ich zwei Beispiele, und dabei eine Premiere. Ein Plakat ganz ohne QR Code, sondern nur mit einer URL. Doch dazu mehr, den Anfang macht der Weltmeister.

Philipp Lahm und die AOK

Das folgende Plakat ist mir auf meinem Weg zur Arbeit ins Auge gefallen, es bewirbt die AOK-Initiative „Gesunde Kinder – Gesunde Zukunft“ und setzt auf Philipp Lahm, dessen Stiftung ein ähnliches Ziel verfolgt als Testimonial. Bei mir hat es zumindest so weit geklappt, das Smartphone zu zücken und den Code zu scannen. Wie schon in früheren Beiträgen bemerkt. Je größer das Unternehmen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, auf ein aktzeptables Ergebnis hinter dem Code zu kommen. Und das ist auch im Fall der AOK so.

Die Website hinter dem Scan ist komplett mobil, inklusive Navigation, und ich musste ziemlich lange suchen, um einen Link zu finden, der auf eine nicht mobil optimierte Seite stößt. Der führt dann auf die Seiten der Philipp Lahm Stiftung. Auf hohem Niveau ließe sich nun noch über die mobile Nutzerführung auf der Website streiten, auf der ich nicht zwingend zielgerichtet dort lande, wo ich es nach lesen eines Teasers und einem Klick(Touch) erwarten würde. Der im Code hinterlegte Link ist eine Kurzversion und wird auf http://familie.bayern.aok.de/de/startseite umgeleitet. Ich gehe davon aus, dass die  Zugriffe messbar sind und der kürzere Link auch bewusst gewählt wurde. So muss es sein! Auch hier ist Philipp Lahm (bzw. die AOK) weltmeisterlich.

Zum Gruseln – die Citymonster

Das zweite Plakat heute ist ein gutes Beispiel für meine Annahme, dass auch Websites hinter URLs, die auf Plakaten verwendet werden, mobil optimiert sein sollen. Das verwendete Motiv soll neugierig machen, außer einer URL und dem Monster ist nichts abgebildet. Das vermutete Anwendungsszenario für mich also: Plakat sehen – URL eingeben – und herausfinden, was dahinter steckt. Die URL führt auf eine Landingpage der Hoffmann City Media (http://www.hoffmanncm.de/monstertarif), die mit größeren Smartphones zwar lesbar, aber nicht besonders gut bedienbar ist.  Ich müsste mir diese Seite also merken (was ich, als ich das Plakat zum ersten Mal gesehen habe, auch versuchte) und im Büro oder zu Hause auf dem Rechner öffnen. Mein Gedächtnis ist ein Sieb – geklappt hat es erst mit dem Foto.

Meine Meinung – als Firma, die Plakatwerbeplätze vertreibt, sollte man mit gutem Beispiel voran gehen. Und die Inhalte mobil optimiert ausliefern.

Fazit und Kitten Counter

Kein QR Code ist auch keine Lösung – das wäre das heutige Fazit. Mobile Websites sollten einfach Standard sein. Rufe ich in den Wald.

Heute
Überlebte Kätzchen: 1
Gestorbene Kätzchen: 1

Insgesamt:
Überlebte Kätzchen: 25
Gestorbene Kätzchen: 32

Die drei letzten Beiträge zum Thema QR Codes gibt es hier:

Philipp Lahm, die AOK, Monster und QR Codes
Markiert in:            

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.