Nach Umstellung auf das Lumia 930 muss ich mich auch beim Scannen von QR Codes umgewöhnen, aktuell nutze ich Bing Scan. Der heutige Blick auf die Höhen und Tiefen der mobilen Marketings ist aber noch eine Mischung aus iPhone Zeiten und der Gegenwart. Ich höre auf, von Lumias zu reden und wende mich dem eigentlichen Thema zu.

Milch und QR Codes – zum sauer werden!

Ich würde gern mal mit der Person oder der Agentur sprechen, die der Lebensmittelindustrie den Floh mit QR Code Marketing ins Ohr gesetzt hat. Unerschöpflich scheint der Vorrat an Beispielen, die Mehrzahl zeigt aber leider nach wie vor, wie man es nicht machen sollte. Diese Milchpackung aus dem Spreewald hat Dank eines gemeinsamen Urlaubs mit Freunden den Weg zu mir gefunden. Der Code wurde gescannt und führt direkt auf die Website www.glaeserne-molkerei.de, die im Screenshot in der mobilen Ansicht zu sehen ist. Abgesehen von der Tatsache, dass die Website auch auf dem Desktop einiges an Verbesserungspotential hat, mobil ist sie nicht, die Navigation ist unbedienbar und die Inhalte lassen sich selbst mit Lupe nur schwer erkennen.

Bube & Dame – fast eine gute Kombi!

Ich und Fashion-Victim? Ohne QR Code hätte ich den Flyer wahrscheinlich nicht mal angesehen.  Nach Scannen des QR Codes landet man auf der Website www.bube-dame.com, einer Art Mini-Unternehmensseite. Es mag pingelig klingen, aber ich hätte aufgrund des Flyers eigentlich einen Online-Shop erwartet. Dennoch: die Seite ist mobil optimiert, sieht gut aus und lässt mich via Navigation dann doch auf den Online Shop zugreifen: http://bube-dame.com/index.php. Da wird leider der gute Ersteindruck zerstört. Mobiler Online-Shop? Fehlanzeige.

Fazit und Kitten Counter

Auch wenn Bube & Dame teilweise richtig liegt. Aufgrund des fehlenden Trackings und der Verlinkung in den nicht mobilen Online-Shop kann ich leider keine Gnade walten lassen. Die gläserne Molkerei ist eine schöne Idee,  aber nicht für Smartphone-Nutzer. Keine Chance für Kätzchen heute.

Heute
Überlebte Kätzchen: 0
Gestorbene Kätzchen: 2

Insgesamt:
Überlebte Kätzchen: 24
Gestorbene Kätzchen: 31

Die drei letzten Beiträge zum Thema QR Codes gibt es hier:

QR Codes – Milch und gar nicht böse Buben
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