Mit dem Baby zu Hause – das heißt nicht nur Wickeln, Essen kochen, Füttern, Putzen,… – auch die eigenen persönlichen Bedürfnisse müssen von Zeit zu Zeit befriedigt werden. Während vieles auf den Abend verschoben werden kann, wenn die Mutter wieder da ist, fällt das mit dem Toilettengang etwas schwer. Hinzu kommt die gefühlte Tatsache, dass Männer wesentlich länger auf der Schüssel sitzen als Frauen. Was also tun? Vier Varianten hätte ich zu Auswahl, wobei ich zugeben muss – für jedes Alter sind sicher jeweils andere Varianten die optimale Lösung – meine Tochter ist aktuell 9,5 Monate alt:

Variante 1: Das Baby schläft

Vorteile

  • Je nach Schlafdauer ist das die entspannteste Variante – man hat alle Zeit der Welt.
  • Das Baby wird nicht mit dem Anblick des Vaters auf der Toilette konfrontiert – meine Tochter findet das meistens ziemlich komisch.

Nachteile

  • Abhängig vom Ort der Toilette und des Kinderschlafzimmers bzw. der -schlafstätte kann die Klospülung das Baby wieder aufwecken.
  • Wenn das Baby wieder aufwacht – siehe Variante 3 (bzw. 2)

Variante 2: Das Baby ist wach – und krabbelt irgendwo in der Wohnung herum.

Wahlweise ist die Toilettentür dabei offen oder geschlossen.

Vorteile

  • Das Baby wird in seiner Freiheit nicht beschränkt (im Vergleich zu Variante 3) und kann sich frei entfalten.
  • Man hat relative Ruhe – bei guter Laune des Babys.

Nachteile

  • Das Baby wird in seiner Freiheit nicht beschränkt (im Vergleich zu Variante 3) und kann sich frei entfalten.
  • Wenn das Baby zur offenen Toilettentür krabbelt – sieht es den Vater – dieser Vorteil ist damit dahin.
  • Bei schlechter Laune steigt der Stresspegel beim Vater während des Toilettengangs erheblich.

Variante 3: Das Baby ist wach – und ist in seinem Bewegungsradius eingeschränkt

Etwa in einem Laufstall oder in einem durch ein Gitter verschlossenen Zimmer.

Vorteile

  • Große Teile der Wohnung sind geschützt vor möglichen Zerstörungen durch das Baby.
  • Potentielle Gefahrenquellen(Treppen,…) sind nicht innerhalb der Reichweite des Babys.

Nachteile

  • Manche Babys reagieren auf eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit mit schlechter Laune und entsprechend lautstarkem Protest. Das steigert wieder den Stresspegel beim Vater.
  • Man sollte die Fähigkeit der Kinder, sich in Gitterbetten, Laufstellen und an Gittern zu verhakeln und unter seltsamsten Verrenkungen zu stürzen auf keinen Fall unterschätzen!

Variante 4: Das Baby ist wach – und ist mit im Bad

Vorteile

  • Das Baby ist im Blick und kann im Zweifelsfall verbal beruhigt werden.

Nachteile

  • Ist das Kind außerhalb der eigenen Griffreichweite kann aus Variante 4 schnell Variante 2 werden, wenn die Badtür offen steht.
  • Je nach Badgröße und den körperlichen Fähigkeiten des Kindes kann ein Sturz auf den Badboden im Vergleich zu Teppich ziemlich hart sein.

Habe ich eine Variante vergessen? 🙂

Unvermeidlich – Toilettengang mit Baby
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