„Schwarze Stunde“, dieser nun bedeutsamer werdende Zeitraum zwischen 22 und 23 Uhr. Ich sitze in Begleitung eines Glases Whisky am Schreibtisch und lasse die vergangenen Monate Revue passieren. Die Elternzeit ist  endgültig vorbei, die Arbeitswelt hat mich wieder und die erste volle Arbeitswoche ist angebrochen. Zwar lag mein Arbeitsbeginn noch im letzten Jahr, doch 3-Tage-Fieber und Magen-Darm bei der kleinen Dame haben die Woche vor Weihnachten stark schrumpfen lassen. Der 6. Januar war noch ein Tag zum Durchschnaufen, dann ging es los, 4-Tage Woche, und ab heute wieder normale 5 Tage.

Unsere Arbeitsaufteilung bringt es mit sich, dass ich im Normalfall bis zur letzten Milchmahlzeit und meist ab 22 Uhr alleine in der Senkrechten bin, ein gemütliches Schmökern im aktuellen Buch (die Autobiographie von Mark Twain – sehr zu empfehlen – auch ein Meister im Abschweifen) wäre zu gefährlich. Die Zeit will ich in Zukunft auch dafür nutzen, die ein oder andere Zeile zu verfassen, dass das in der Elternzeit nicht ganz so leicht gefallen ist, wie ich ursprünglich dachte, hatte ich im November schon erläutert.

In den letzten Monaten hatte ich vor allem auf Twitter einige kleine Schlaglichter auf meine Elternzeit geworfen. Alles, was mir hier in Zukunft noch mitteilenswert erscheinen wird, werde ich ebenfalls unter #Elternzeit twittern, auch wenn die eigentliche, arbeitsfreie Zeit vorbei ist. Väter-Ansichten sind meiner Meinung nach aber durchaus auch in den weiteren Lebensmonaten ganz wertvoll und möglicherweise auch unterhaltsam.

Der Fokus des Blogs wird sich nun aber zum eigentlichen Kernthema verschieben, wenn man davon bei der bisher geringen Anzahl von Posts überhaupt sprechen kann. Das ein oder andere historische Vater-Thema wird sicher noch Eingang finden, auch zum Thema Krippe gibt es einiges zu sagen, auch wenn wir in München zu den glücklichen Eltern mit einem Platz gehören, der unverschämterweise direkt vor der Haustür in Kirschkernspuckweite liegt. Mit dem Neustart in den Job werden die Themen Zukunft des Fernsehens, mobile Strategien, YouTube, wieder wichtiger – und das auch ganz quantitativ gesehen, was meine Zeit angeht.

Prost!

Vom Ende der Elternzeit
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