Sponsored Post: Getestet: Prime Instant Video

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Einen ersten Eindruck von Amazons Prime Instant Video hatte ich ja bereits vor einigen Tagen gegeben, heute will ich heute etwas ausführlicheren zum Thema schreiben. Dabei werde ich mich auf drei Bereiche fokussieren, zum einen die inhaltliche Fragestellung ob Prime Instant Video andere vergleichbare Dienste ersetzen kann und wird. Zum anderen die Themen der Usability und zuletzt eine Einordnung meinerseits hinsichtlich einer Gesamt-Content-Strategie von Amazon.

Content is King

Wie schon angedeutet, sind für mich bei der Frage nach einem möglichen Abschluss eines Abos vor allem inhaltliche Aspekte relevant. Welche Filme und Serien bekomme ich für mein Geld, bekomme ich an dieser Stelle etwas, was ich anderswo nicht sehen kann? Zum „Versuchsaufbau“: ich habe schon seit einiger Zeit einen Zugang zu Watchever. Bei Prime Instant Video habe ich beim Surfen durch das Angebot eine Watchlist der Serien und Filme erstellt, die mich interessieren. Diese Liste ist eine rein subjektive Betrachtung, jeder andere käme vermutlich zu einem etwas anderen Ergebnis. Die Liste habe ich mit Watchever und den dort verfügbaren Serien verglichen, und nach den gleichen Filmen und Serien auch bei Maxdome und Skysnap gesucht. Das Ergebnis ist in folgender Tabelle festgehalten – Plus steht für Verfügbarkeit Minus entsprechend dafür, dass dieses Angebot nicht verfügbar ist. Mit einem Eurozeichen habe ich bei Maxdome die Serien und Filme markiert, die nicht im monatlichen Abo enthalten sind und für die eine zusätzliche Gebühr fällig ist.

Sponsored Post: Prime Instant Video startet in Deutschland

Noch vor kurzem drehte sich die Diskussion im Web-Video Bereich nur um die Frage wann und ob Netflix in Deutschland startet. Und dann kam Amazon. Ab heute ist Amazon Prime, das bisher in Deutschland nur Gratis-Express-Versand und die Kindle-Leihbibliothek beinhaltete, um die Streaming-Inhalte von Lovefilm unter dem Namen Prime Instant Video ergänzt. Und das zum Kampfpreis von 49 Euro im Jahr mit Zugriff auf 12.000 „Titel“ – da setzt Amazon gleich eine erste Duftmarke.

Um kurz aufzudröseln, was es online gibt – weil unterschiedliche Zahlen kursieren:

  • Prime Instant Video mit 12.000 Titeln entweder als Jahrespaket für 49 € inklusive der Prime Features oder als reines On-Demand Angebot zum Monatspreis von 7,99 €.
  • Instant Video Shop mit 25.000 Titeln, diese können geliehen oder gekauft werden.