Philipp Lahm, die AOK, Monster und QR Codes

Philipp Lahm, die AOK, Monster und QR Codes

Da schiebt man das Fußball-Beispiel etwas länger vor sich her und dann? Philipp Lahm wird Weltmeister, tritt zurück und liegt im QR Code-Bilderordner – mahnend, dass ich noch etwas schreiben wollte. Wobei wir beim Thema wären. Zum freitäglichen QR Code Check habe ich zwei Beispiele, und dabei eine Premiere. Ein Plakat ganz ohne QR Code, sondern nur mit einer URL. Doch dazu mehr, den Anfang macht der Weltmeister.

Philipp Lahm und die AOK

Das folgende Plakat ist mir auf meinem Weg zur Arbeit ins Auge gefallen, es bewirbt die AOK-Initiative „Gesunde Kinder – Gesunde Zukunft“ und setzt auf Philipp Lahm, dessen Stiftung ein ähnliches Ziel verfolgt als Testimonial. Bei mir hat es zumindest so weit geklappt, das Smartphone zu zücken und den Code zu scannen. Wie schon in früheren Beiträgen bemerkt. Je größer das Unternehmen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, auf ein aktzeptables Ergebnis hinter dem Code zu kommen. Und das ist auch im Fall der AOK so.

QR Codes – Milch und gar nicht böse Buben

QR Codes – Milch und gar nicht böse Buben

Nach Umstellung auf das Lumia 930 muss ich mich auch beim Scannen von QR Codes umgewöhnen, aktuell nutze ich Bing Scan. Der heutige Blick auf die Höhen und Tiefen der mobilen Marketings ist aber noch eine Mischung aus iPhone Zeiten und der Gegenwart. Ich höre auf, von Lumias zu reden und wende mich dem eigentlichen Thema zu.

Milch und QR Codes – zum sauer werden!

Ich würde gern mal mit der Person oder der Agentur sprechen, die der Lebensmittelindustrie den Floh mit QR Code Marketing ins Ohr gesetzt hat. Unerschöpflich scheint der Vorrat an Beispielen, die Mehrzahl zeigt aber leider nach wie vor, wie man es nicht machen sollte.

Kein Weg zu uns – QR Codes im Einsatz

Das nun folgende Beispiel zum Thema QR Codes stammt aus der W&V Nr. 22 2014 und hat mich so beeindruckt, dass ich mich heute auf einen einzigen Code beschränken werde, den es zu betrachten gilt. In besagter W&V findet sich auf Seite 36 eine ganzseitige Anzeige der Stuttgarter Zeitung. Diese bewirbt neben einem Anzeigen-Konfigurator die überhaupt bestehende Möglichkeit, in der Stuttgarter Zeitung zu werben. Kurz noch zum Hintergrund: der Süddeutsche Verlag, in dem die W&V erscheint, gehört, ebenso wie die Stuttgarter Zeitung, zur Südwestdeutschen Medien Holding, was einige später zu treffende Aussagen etwas entschärfen wird.

Eine Anzeige – nur aus QR Codes – prima Idee!

Genauer gesagt, handelt es sich um einen einzigen Code, der kleine Code unten links im Handy ist nicht scannbar. Und das sieht dann so aus:

Mein Team-Sticker Sammelalbum und QR Codes

Mein Team-Sticker Sammelalbum und QR Codes

Im Gegensatz zu den wirklich echten Fans, die auf Panini setzen, begleitet mich schon seit Jahren das jeweilige Team-Sticker Sammelalbum zur WM oder EM. Das ist im Zweifelsfall nicht nur günstiger, sondern auch leckerer. Wenn auch gefährlicher für die Figur. In diesem Jahr zeigt sich, dass das Album auch für kleine Kätzchen nicht ungefährlich ist, es beinhaltet nämlich zu fast jedem Spielerprofil einen QR Code. Ob es damit ein wahres Kätzchen-Massaker wird oder ob es Überlebenschancen gibt, wird sich zeigen. Ich habe beispielhaft zwei Spielerprofile herausgepickt, mir aber die Mühe gemacht, alle 29 QR Codes zu scannen. Als kleine Randnotiz: auch der Kauf des Albums hatte so seine Tücken – die kleine Anekdote dazu findet ihr ganz am Ende des Artikels.

Via QR Code zur Kicker-App

Das Sammelalbum liegt in der konzeptionellen Verantwortung des kicker-sportmagazins. Grundsätzlich gibt es zwei mögliche Ziele hinter den QR Codes, die jeweils auf die daneben dargestellte URL nach dem Muster www.team-sticker.de/VornameNachname führen. Eine grundsätzliche Bedingung für den Einsatz von QR Codes scheint damit erfüllt. Die gescannte URL führt in 15 Fällen weiter auf eine Seite von Kicker. Betrachten wir das ganze am Beispiel von Marcel Schmelzer(www.team-sticker.de/marcelschmelzer).

Immobilien und QR Codes

Immobilien und QR Codes

Abgesehen von der Tatsache, dass es, vor allem in München, sehr ernüchternd sein kann, den Immobilienteil der Zeitung zu studieren, gibt es natürlich auch hier QR Code Sünder. Zwei Beispiele zum Wochenausklang – gefunden im Immobilienmagazin der Süddeutschen Zeitung.

Eine App für Freunde

Beispiel 1 ist eine Anzeige des Immobilienprojekts Friends. Laut Anzeige führt der QR Code direkt zum Download der iPhone oder Android-App.

7 Tipps für den richtigen Einsatz von QR Codes

7 Tipps für den richtigen Einsatz von QR Codes

Im Gegensatz zu Scott Stratten, der empfiehlt, QR Codes erst einzusetzen, wenn alle anderen digitalen Hausaufgaben gemacht sind, bin ich der Überzeugung, dass das „Schulfach“ QR Codes auch unabhängig von anderen Fächern belegt werden kann und muss. Sieben Tipps für den richtigen Einsatz der Codes führe ich in diesem Artikel auf, deren Berücksichtigung hoffentlich dazu führt, dass die Erfahrungen, die Nutzer beim Scannen sammeln, zunehmend positiver werden. Die erste Euphorie wurde verspielt – der zweite Hype sollte jetzt genutzt werden.

Vorab sei gesagt: Sinn und Zweck von QR Codes ist es nicht (primär), zu demonstrieren, dass man mit der Zeit geht und moderne digitale Marketingstrategien verfolgt. Der alleinige Zweck der QR Codes ist eine Hilfestellung für den Nutzer. Er muss keinen Link eintippen, sondern kann schnell und direkt auf eine passende Zielseite gelenkt werden.

1. QR Codes führen auf mobile Websites

Ein QR Code ersetzt schlicht und einfach einen Link. Mehr nicht.