Für mich an dieser Stelle eine Gedankenstütze – für Euch vielleicht der ein oder andere Tipp. Mein Job bringt es mit sich, dass ich kontinuierlich den Markt rund um Online-Themen beobachte und dabei diversen Herausforderungen begegnen muss:

  • Wie werde ich der Flut von Artikeln, Blog Posts, Videos, Infoschnipseln Herr, die mir tagtäglich begegnen – egal ob ich im Office bin oder nicht?
  • Wie stelle ich sicher, dass ich wichtige Dinge tatsächlich lese
  • Und wie schaffe ich es, dass ich diese im Zweifelsfall wieder auffinde – abhängig von ihrer tatsächlichen Wichtigkeit
  • Wie können meine Rechercheergebnisse auch anderen zugängig gemacht werden?

Seit Jahren war meine erste Anlaufstelle – und gleichzeitig auch die Sammelstelle für interessante Blogs – der Google Reader. Müßig, hier nun über den gestrichenen Dienst zu lamentieren. Ich habe Ersatz gefunden, im Nachhinein betrachtet einen sehr guten, wenn nicht sogar besseren Ersatz.

Mich hat das Konzept von Feedly überzeugt, und nicht zuletzt aus Gründen der Sicherung eben dieses Services habe ich mich für die Pro-Version entschieden. Mein (Arbeits)tag beginnt meist mit dem Blick in Feedly, sei es am PC, dem iPhone oder dem iPad. Interessante Artikel markiere ich mir direkt in Feedly oder via Browser-Addon(das eher tagsüber) zum späteren Lesen in…

Pocket. Meine präferierte Read-it-Later-Alternative, wahrscheinlich noch aus Zeiten des Google Readers, in dem mit einem Klick neben die Überschrift der Artikel auch in Pocket gespeichert war. Das geht bei Feedly (zumindest in der Desktop-Variante) nicht mehr so elegant, ist aber auch mit mindestens drei Klicks (Artikel öffnen – markieren – schließen) erledigt. Bauchschmerzen macht mir gerade nur die fehlende Monetarisierung kombiniert mit der Tatsache, dass ich Artikel in Pocket auch werbefrei genießen kann, was den ursprünglichen Inhaltslieferanten nicht so gut gefallen dürfte. Pocket würde ich definitiv schmerzlich vermissen.

Spätestens bei Pocket kommt IFTTT zum Einsatz, der Dienst, den Marcel Weiss mal so schön als digitalen „Klebstoff“ bezeichnet hat. Hier gabelt sich der Weg allerdings auf. Gelesene und als weiterzuverwenden befundene Artikel versehe ich mit einem oder mehrere Tags. Das triggert zwei IFTTT Rezepte – eines speichert die Links in einem entsprechenden Evernote Notebook, das andere speichert die Links (über den Umweg einer E-Mail) in einem Springpad Notebook. Vielleicht ein bisschen paranoid – aber so sichere ich das Endergebnis meiner Recherchen doppelt. Evernote ist hier zugegeben nur ein Backup, ich präferiere Springpad und kann die entsprechenden Notebooks (etwa Best Practice Beispiele, Artikel zu QR-Codes, News rund um YouTube Netzwerke,…) dann mit Kollegen teilen. Links aus Tweets die ich favorisiere, landen via IFTTT-Rezept ebenfalls in Pocket, hier nutze ich die Twitter „Gefällt-mir“ Funktion etwas anders.

Und dann geht es erst richtig los. Artikel diskutieren, Ideen aufnehmen, eigene Ideen entwickeln. Aber das ist ein anderes Thema.

Zum Jahresstart: Tools und Arbeitsorganisation

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