Die letzte Woche bis zum Ostersonntag durfte ich den ersten Urlaub des Jahres mit der Familie genießen. Unser Ziel: die Fränkische Schweiz und dort der kleinen Ort Krögelstein. Mal abgesehen von der Tatsache, dass unsere Unterkunft sehr empfehlenswert war und sich eine Reise nach Franken schon allein wegen der Wurstwaren und wegen des Biers lohnt, hatte die Reise noch eine weitere Besonderheit. Krögelstein liegt in einem engen Tal, und trotz guter Aussicht waren die Bedingungen für den Mobilfunkempfang so schlecht, dass mein Smartphone eigentlich nur noch als Uhr und Wecker diente. In unserer Unterkunft: kein WLAN. Bevor ich also wieder in die Welt von YouTube, Online TV und Social Media eintauche – noch ein kleiner (illustrierter) Blick zurück.

Man beachte: Die Windeltüte unter der Bank
Man beachte: Die Windeltüte unter der Bank

Natürlich war der Urlaub erholsam und hat dank des Funklochs auch zu Gedanken über Entspannung und das digitale Leben angeregt. Neben den schon beschriebenen Arbeitstools begleiten mich  diverse soziale Netzwerke in meinem (Arbeits)alltag, ganz abgesehen vom ganz normalen täglichen E-Mail-Wahnsinn. Doch letzte Woche wurde einfach mal die Pause-Taste gedrückt.

Meine Foursquare-Punkte im einstelligen Bereich. Kaum ein Tweet abgesetzt. Beiträge rauschen durch die Facebook-Timeline, ohne dass ich etwas davon mitbekomme (Sorry an dieser Stelle an alle Pages, deren natürliche Reichweite ich in dieser Woche gesenkt habe). Feedly läuft voll. Doodle-Updates zu einem geplanten Junggesellenabschied laufen auf. Mails bleiben unbeantwortet. Aber: macht alles nichts.

Neben der Tatsache, dass alle anderen offenbar auch gut zurecht kommen, es geht auch ohne. Auf die Idee, im nächsten Jahr etwa Facebook oder Twitter zu fasten komme ich zwar nicht. Aber es ist gut zu wissen, dass es geht.

Um die Eingangsfrage zu beantworten: das Funkloch akzeptieren, das Handy ausschalten und einfach den Urlaub genießen. Der nächste Online-Urlaub kommt bestimmt.

Urlaub mal ganz offline – was tun im Funkloch?
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